Vorüberlegungen zum Projekt

Stoppelfeld

Weltweit schwindet in großem Ausmaß die biologische Vielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt – der Reichtum unserer Erde. Auch unsere heimische Kulturlandschaft hat ihre Fülle an Arten, Formen, Farben und Gerüchen weitgehend eingebüßt. Der blühende Lebensraum auf diesem Acker soll dieser besorgniserregenden Entwicklung entgegenwirken.

Der Mensch gestaltet durch sein Tun die Erde. Unvermeidbar greift er durch sein Handeln in die Natur ein. Er kann dabei zerstörend oder aufbauend wirken. Nur wenn die Lebenszusammenhänge der verschiedenen Tier- und Pflanzenarten berücksichtigt werden, ist ein zukunftsicherndes Handeln für unseren Planeten Erde und die kommenden Generationen möglich.

„Die Menschheit kann nur dann überleben, wenn sie wieder lernt, die unabänderbaren Gesetze der Natur zu achten und dem Leben jeder Art Ehrfurcht zu zollen, es zu schützen und in seiner unbegreiflichen Mannigfaltigkeit zu erhalten. … der Mensch kann als lebendes Glied der Natur nicht ohne sie bestehen, auch wenn er wähnt, sie beherrschen zu können. “

Prof. Dr. R. Tüxen, Begründer der Pflanzensoziologie in den 70er Jahren