Die einzelnen Parzellen

Parzellen
Die erste Parzelle, ganz links, wurde der Selbstbegrünung überlassen. Hier kann man beobachten, was nach Jahren landwirtschaftlicher Nutzung nach Bodenbearbeitung mit Pflug und Egge ohne weiteres Zutun des Menschen aufwächst und wie sich das im Laufe der Jahre verändert.
Rechts daneben ist die sehr vielfältige Artenmischung Blühende Landschaft Nord ausgesät, die sich aus 40 Arten zusammensetzt von Wildpflanzen aus gebietsheimischem (autochthonem) Saatgut und Kulturpflanzen.

Daran anschließend folgt die Blühmischung Visselhöveder Insektenparadies, die aus 14 Arten besteht.

Die vierte Parzelle, ganz rechts, wurde als reine Kleemischung mit sechs Kleearten bestellt.

Planmäßig werden die Flächen 5 Jahre lang weder gemäht, noch gemulcht, noch findet eine weitere Bodenbearbeitung statt. So finden die entsprechenden Insektenarten in der vegetationslosen Zeit reichlich Pflanzenreste und Pflanzenstängel für ihre Brut und auch als Überwinterungsmöglichkeit.

Im Sommer 2014 stellte sich die Parzelle Visselhöveder Insektenparadies als nicht sehr geeignet heraus: Der Buchweizen war von einer Sorte, die kaum für Insekten interessant ist, und der Anteil an Waldstaudenroggen war so groß, daß nur wenig anderes sich entwickeln konnte. Diese Parzelle wird 2015 nach Umbruch neu bestellt mit der Blühmischung Wildacker-Wildäsung-Wilddeckung mit 45 Arten.

Eine weitere Variante für das Projekt ergab sich aus der Frage, ob ein jährlich einmaliges Mulchen der Kleeparzelle nach der Hauptblütezeit vorteilhaft sein könnte. Diese Parzelle wurde deshalb der Länge nach geteilt, die linke Hälfte einmal gemulcht und in beiden Hälften eine Referenzfläche für die Auswertung angelegt.

Machen Sie doch einmal einen Ausflug zu der Blühfläche und schauen sich die Entwicklung an!

Hinweise auf Führungen und Aktionen finden Sie unter aktuelles.